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Die Freiwilligen Feuerwehren – jederzeit und überall einsatzbereit!

Brände, Unwetter, Unfälle auf Straßen, Wasser und Schiene, die Rettung von Menschen und Tieren, bei nahezu allen Schadensereignissen werden die Feuerwehren zur Hilfe gerufen. In Ballungsräumen übernehmen dies auf Grund der häufigen Anforderungen Berufsfeuerwehren. In Flächenlandkreisen stellen die Stützpunktfeuerwehren zusammen mit den Gemeinde- und Ortsfeuerwehren die ehrenamtlichen Einsatzkräfte. Sie werden vom Arbeitsplatz weg oder aus der Freizeit heraus alarmiert.

Das Aufgabenspektrum der Feuerwehren hat sich in den letzten Jahren deutlich verändert.

Immer häufiger sind Einsätze zum Schutz der Natur und Umwelt erforderlich. Als eine der vier Stützpunktfeuerwehren im Landkreis Main-Spessart, übernehmen wir auch Verantwortung für überörtliche Ausbildung, Technische Hilfeleistung und Brandbekämpfung bei besonderen Ereignissen. Spezielle Ausrüstung und Sonderfahrzeuge, Einsatzzentrale, Atemschutzübungsanlage und Atemschutzwerkstatt sowie eine zentrale Schlauchpflegestelle sind daher vorhanden.

Am 17. Oktober 1987 wurde das Feuerwehrhaus in der Wombacher Straße bezogen. Durch die Nachbarschaft von städtischem Bauhof und Feuerwehr ergeben sich Vorteile. Die Tankstelle im Bauhof, die Werkstatt und Waschhalle im Feuerwehrhaus sowie beide Hofflächen können gemeinsam genutzt werden.
Im Erdgeschoss stehen neun Fahrzeugstellplätze mit 580 m2, eine Waschhalle und eine Wartungshalle mit Deckenlaufkran und Grube zur Verfügung. Die Einsatzzentrale, die Büros für Einsatzleitung, Verwaltung, Gerätewart und Kommandant liegen ebenso wie Werkstatt, Atemschutzwerkstatt und Sanitärräume zentral im Erdgeschoss zwischen Fahrzeughalle und Wartungstrakt. 2004 wurde die Fahrzeughalle um eine rückwärtige Lagerhalle erweitert. Reserveschläuche, Tauchpumpen, Ölbinder, Schaummittel, Sandsäcke, Ausrüstung für Gefahrguteinsätze und viele andere nicht ständig benötigte Geräte werden im Hochregal gelagert und können mit dem Flurförderfahrzeug schnellstens auf dem Nachschubfahrzeug verladen werden.

Im Keller sind auf 140 mdie landkreiseigene Atemschutzübungsanlage sowie die Schlauchwasch- und -pflegestelle untergebracht. Im Obergeschoss befinden sich Unterrichtsraum, Räume für Lehrmittel und Gruppenarbeiten sowie der Jugendraum, Küche und Aufenthaltsraum. Der Übungsturm mit seinen 115 Stufen ist mit Fenstern und Balkonen für Anleiterübungen versehen, trägt die Funkantennen und kann auf einer vollautomatischen Schlauchaufhängung 144 Schläuche zum Trocknen aufnehmen. Der hauptberufliche Gerätewart entlastet die ehrenamtliche Führung, wickelt das Tagesgeschäft ab und koordiniert Kleineinsätze. Er wartet, pflegt und prüft die Ausrüstung und Fahrzeuge aller acht Lohrer Feuerwehren und verwaltet das Zentrallager.